Am 1. Advent lädt „Kuno“ nach Engers ein

Alle Jahre wieder… verwandeln Tausende von Lämpchen, liebevoll hergerichtete Verkaufsstände und eine festliche Dekoration den Engerser Ortskern am ersten Adventswochenende in ein kleines Weihnachtswunderland. Denn dann findet im „Flecken“ seit über vier Jahrzehnten der weithin bekannte und bei seinen zahlreichen Besuchern beliebte „Nussknacker-Markt“ statt, dessen Namensgeber -der seit diesem Jahr auch einen Vornamen trägt- die Gäste als überlebensgroße Figur vor dem Schlosstor empfängt.

Weihnachtliche Klänge und der Duft von Zimt, Glühwein und gebrannten Mandeln ziehen dann wieder durch die Alte Schloßstraße und über den Schloßhof, Hände werden an dampfenden Glühweingläsern gewärmt, Leckereien verführen zum Schlemmen und Kinderaugen strahlen bei der Fahrt mit dem Karussell. Und die Besucher von nah und fern werden von der zauberhaften Atmosphäre dieser schönen Umgebung eingefangen.

Wie fast in jedem Jahr, so gibt es auch in diesem Jahr in Engers etwas Neues zu erleben und zu sehen, denn erstmalig wird neben der Alten Schlossstraße und der Alten Kirchstraße auch ein Teil des Marktplatzes im vorweihnachtlichen Lichterglanz erstrahlen und zum Besuch von Buden und Ständen einladen.

Die musikalische Einstimmung in die Weihnachtszeit erfolgt wie schon seit vielen Jahren durch die stimmungsvolle Musik der Blocker-Musikanten und des Musikvereins Heimbach-Weis. Und die Turmbläser aus Anhausen werden die Marktbesucher in den Abendstunden mit festlichen Weisen unterhalten.

Wie in den Jahren zuvor ist auch die Villa Musica und mit ihr Schloß Engers in das Marktgeschehen eingebunden. An diesem Wochenende werden sich daher nicht nur die Tore des historischen Schloßhofes für die Besucher weit öffnen, sondern auch die Türen des Schlosses selbst. Liebevoll dekorierte Stände mit einem ausgesuchten Angebot machen dort dann richtig Lust auf Weihnachten.

Auf dem Schloßhof lädt der Turnverein zum Probieren seiner herzhaften „Engerser Krebbelcher“ ein und die Engerser Möhnen sorgen für weitere Leckereien und Getränke und ergänzen damit das vielfältige kulinarische Angebot, dem die Besucher des Marktes schon in der Alten Schloßstraße begegnet sind.

Dass dies alles auch immer wieder funktioniert ist einer kleinen Gruppe engagierter Engerser Bürgerinnen und Bürger unter der Federführung des Bürgervereins zu verdanken, die gemeinsam bereits seit geraumer Zeit mit den Vorbereitungen zum diesjährigen Markt beschäftigt sind.

Auch in diesem Jahr werden die Besucher wieder um einen „Solidaritäts-Obulus“ zum Erhalt und Ausbau des Nussknacker-Marktes gebeten, so Bernd Wolff, Vorsitzender des Bürgervereins. Denn nur so könne neben der Unterstützung durch Sponsoren und die  engagierten Aktivitäten des ehrenamtlichen Organisations-Teams die Zukunft des Marktes sichergestellt werden. Der Engerser Nussknacker-Markt sei eine der schönsten Schöpfungen um die Wartezeit auf das Christkind zu versüßen und ein wenig Besinnlichkeit, Licht und Wärme in die dunkle Jahreszeit zu zaubern. Man freue sich in jedem Jahr darauf am ersten Adventswochenende Gäste aus Nah und Fern in Engers willkommen zu heißen.

Und wer sich den Nussknacker-Markt in Miniaturform „mit nach Hause“ nehmen möchte um seinen ganz persönlichen Weihnachtsmarkt zu basteln, für den hat Jürgen Moritz auch wieder einige authentische Kartonminiaturen von Engerser Marktbuden geschaffen, die unter www.nussknacker-markt.de zu finden sind und dort kostenlos heruntergeladen werden können.

Übrigens, wer noch einen Standplatz auf dem diesjährigen Markt buchen möchte, ist gut beraten, dies bald zu tun, denn bereits jetzt liegt eine große Zahl von Anmeldungen von Marktbeschickern vor, deren weihnachtliches Angebot die Besucher sicher erfreuen wird.

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